Bundesweite Aktionswoche betont die unverzichtbare Rolle von Fachkräften in der Eingliederungshilfe
Heilerziehungspfleger*innen, Heilpädagog*innen, Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen sowie Ergotherapeut*innen und Pflegefachpersonen leisten täglich einen unschätzbaren Beitrag. Ihre Arbeit ist essenziell, um Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.

Fachkräfte setzen die Prinzipien der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und des Bundesteilhabegesetzes um und tragen dazu bei, dass Inklusion gelebt wird. Jedoch verschärft sich der Fachkräftemangel in der Eingliederungshilfe dramatisch. Zahlreiche offene Stellen und Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt. Dieser Engpass gefährdet die Teilhabechancen von Menschen mit Behinderung, weil Teilhabeleistungen von Diensten und Einrichtungen nur noch eingeschränkt erbracht werden können.
Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung – Bundesverband anthroposophisches Sozialwesen e.V., Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. (bvkm), Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V., Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V. (CBP) sowie Evangelischer Bundesfachverband für Teilhabe (BeB) – rufen gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Ausbildungsstätten für Heilerziehungspflege in Deutschland e.V. (BAG HEP) zu einer bundesweiten Aktionswoche vom 31. März bis 4. April 2025 auf.
Unter den Mottos #OhneFachkräfteKeineTeilhabe sowie #AktionswocheHEP wird die die unverzichtbare Rolle von Fachkräften in der Eingliederungshilfe und Sozialpsychiatrie betont. Gleichzeitig wird auf den zunehmenden Personalmangel in diesen Bereichen aufmerksam gemacht werden.